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Autor Strahl, Alexandra
Titel Flexible Lernräume in Hochschulen : Perspektiven für wissenschaftliche Bibliotheken
Dokumenttyp Konferenzbeitrag / Deutsch
105. Deutscher Bibliothekartag / 6. Leipziger Kongress der BID, Leipzig 14.-17. März 2016
DDC-Notation 025
Deskriptoren Wissenschaftliche Bibliothek; Ausstattung; Benutzerfreundlich; Qualität; Benutzerbedarf; Informationstechnologie; Lernen; Soziologie; Befragung; Online; Auswertung; Informationsverhalten
Abstract Lernräume werden im Rahmen der veränderten Anforderungen an den Lehr- und Lernbetrieb immer bedeutender. Dies erfordert eine Hinwendung zu einer interdisziplinären Forschung, da u.a. Architektur, Pädagogik, Psychologie und Soziologie beteiligt sind, um eine lernförderliche Umgebung zu gestalten. Im Herbst 2015 eröffnet die neue Lernwelt an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Die Lernwelt umfasst 400qm und ist in drei Bereiche zoniert. Hierzu zählen Einzelarbeit, Gruppenarbeit und ein Entspannungsbereich. Alle Bereiche sind mit flexiblem Interieur ausgestattet und bieten neben Abschottungsmöglichkeiten durch mobiler Stellwände digitale Unterstützung durch bewegliche Monitore, Beamer und einen interaktiven Screen. Aufbauend auf die Ergebnisse der Untersuchung des LearnerLabs an der HdM, wird in der Lernwelt weiterhin das Nutzungsverhalten im Echtbetrieb wissenschaftlich begleitet. Hierbei wird durch apparative Beobachtung mit drei Kameras, Schallpegelmessungen an drei Punkten und Interviews und Fragebögen das Nutzungsverhalten der Studierenden im Echtbetrieb erforscht. Ziele dieser Untersuchung sind die Nutzung des flexiblen Mobiliars zu erfassen, Gründe für das Abschottungsverhalten seitens der Studierenden herauszuarbeiten und weitere Bedarfe und Optimierungsmöglichkeiten darzustellen. Des Weiteren liegt das Augenmerk auf der Raumaneignung und den Raumpraktiken. Dafür werden drei Treatments mit unterschiedlichen Freiheitsgraden in der Vorstrukturierung des Raumes durchgeführt, an denen ersichtlich sein wird, wie die Studierenden sich den Raum in Eigenregie gestalten. Die erhobenen Daten lassen vielfältige Ergebnisse erwarten. Die Schallpegelmessung wird zeigen, wie vorherrschende Lautstärke und Abschottungsverhalten korrelieren, die Beobachtung wird Rückschlüsse auf Territorialität, Privatheit und Raumaneignung zulassen. Die ersten Ergebnisse, die von besonderer Relevanz für Bibliotheken sein werden, sollen in diesem Beitrag vorgestellt werden. (Autor)
URN nbn:de:0290-opus4-24780
Link 1 BIB-OPUS
[17 S. / 1223 KB]
erstellt: 2016 | veröff.: 3.8.2016
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