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Autor Herb, Ulrich [ Univ. des Saarlandes : Universitäts- und Landesbibliothek, Saarbrücken, DE ]
Titel Open Access : Ein Wundermittel? Wissenschaft, Gesellschaft, Demokratie, Digital Divide
Dokumenttyp Konferenzbeitrag / Deutsch
ISBN 978-3-934997-17-2
ISSN 1616-5136
ISSN 1438-9290
Bezug Entspricht inhaltlich, aber nicht formal: Lison, Barbara (Hrsg.): Information und Ethik. Dritter Leipziger Kongress für Information und Bibliothek, Leipzig, 19. - 22. März 2007. Wiesbaden: Verl. Dinges u. Frick, 2007. - 782 S.; S. 78-88
DDC-Notation 070; 346
Deskriptoren Informationsgesellschaft; Soziologie; Informationsaustausch; Wissenschaftstheorie; Kommunikationsprozeß; Elektronisches Publizieren; Elektronisches Dokument; Zugriff; Öffentlich; Bewertung; Kommunikationspolitik; Rechtsfragen; Humanfaktor; Kostenbewertung
Schlagwort Kapitaltheorie
Schlagwort Impaktfaktor
Abstract Argumente, die von unterschiedlichen Seiten zur Untermauerung der Forderung nach Open Access angeführt werden, sind a) der beschleunigte Austausch und die quasi allgegenwärtige Präsenz wissenschaftlicher Informationen b) die Abschwächung der Zeitschriftenkrise c) die Verringerung des Digital Divide d) die demokratisierende Wirkung durch Nivellierung der Zugangschancen zu relevanten Ressourcen in unserer so bezeichneten Informationsgesellschaft. Eine Betrachtung der sozialen Implikationen der genannten Argumente basierend auf Pierre Bourdieus Feldtheorie inklusive seiner Beschreibung des wissenschaftlichen Feldes und des in diesem Feld zirkulierenden Kapitals (z.T. quantifizierbar im Journal Impact Factor) ermöglicht eine Abschätzung der Wirkung von Open Access innerhalb dieses Feldes und seines Potenzial zur Änderung dieses Feldes. Foucaults Diskursanalyse kann inhärente, unausgesprochene Setzungen und Dogmata der Digital-Divide-Thematik offenlegen. Und schließlich kann eine soziologische Betrachtung den Gehalt des Begriffs Informationsgesellschaft und das Verhältnis von offenem Zugang zu Informationen und Demokratie umreißen. Kurzum: In der Open-Access-Diskussion wird implizit und explizit mit soziologischen Schemata und Begriffen gearbeitet. Dieser Beitrag unterzieht diese Schemata und Begriffe einer kritischen Betrachtung. (Autor)
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Volltext [15 S. / 231 KB]
erstellt: 2007 | veröff.: 19.8.2010
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